Tipps zur Wanderausrüstung

Sonnenschutz

Hut
Ein Hut aus UV-undurchlässigem Material ist für Kopf und Nacken ein guter Schutz, er sollte eine Breite Krempe haben, um auch den Nacken zu beschatten.

Hemd
Gerade im Sommer sind langärmelige Blusen und Hemden mit Kragen besser als T-Shirts oder ärmellose Shirts. Helle und sehr leichte Baumwollstoffe lassen viel UV-Strahlung durch. Besser sind dunklere Farben. Kunstfasern können die Strahlung besser abhalten. Klimafasern transportieren schneller den Schweiß ab, die Kleidung ist schnell trocken. Mit nassem Rücken kann man/frau sich bei leichtem Wind schnell einen Zug holen.

Hose
Alle robusten, bequemen Hosen taugen. Ist Regen in Aussicht, besser eine Regenüberhose mitnehmen. Wer kennt nicht das schöne Gefühl, wenn sich die Jeans an den Oberschenkeln voll saugt und klebt? Ich finde es recht unangenehm und vermeide es lieber.

Wanderstiefel
Am besten im Sportfachgeschäft mit geschultem Personal kaufen – nichts ist ärgerlicher, wenn es nachher doch nicht passt. Schmerzen und Blasen können die Folge sein. Und vor allem die verdorbene Laune beim Wandern. Also ist Qualität angesagt, denn gute Wanderstiefel halten schon zwischen 1500 und 2000km Laufleistung - eine lange und intensive Partnerschaft. Wanderstiefel sollten knöchelhoch sein und eine Vibram-Sohle oder eine in gleicher Qualität aufweisen.
Vollederstiefel, die gut mit Lederwachs gepflegt werden, halten lange und sind wasserdicht. Sie kosten etwas mehr, bieten aber die Grundlage für viele schöne Wanderungen Solche mit Goretex und anderen Klimamembranen ausgerüsteten verschleißen nach meiner Erfahrung gerne an den Gewebeeinsätzen. Ihr Vorteil ist: Sie sind leichter und Feuchtigkeit wird besser abtransportiert. Wer Zeit hat, kann bei einem reduzierten Paar ordentlich sparen, denn zwischen 100 und 240,- Euro kosten Markenstiefel.  

Im Sommer
Bei trockenem Wetter und leichtem Gelände können es im Sommer auch halbhohe Walking oder Trekkingschuhe sein.

Socken
Genauso wichtig sind die Socken: Am besten 2-3 Paar nahtlose Trekkingsocken, dabei ein warmes Paar für den Winter besorgen. Auch hier leiten Klimafasern die Feuchtigkeit gut ab. Ich habe aber auch mit Wollsocken gute Erfahrungen. Sie können bis zu 70% der Feuchtigkeit speichern, ohne sich klamm anzufühlen. Und Wolle wärmt auch wenn sie feucht ist. 

Jacke
Ideal ist eine wasserdichte Jacke mit eingearbeiteter Kapuze und vielen verschließbaren Taschen. Sie sollte ein ausknöpfbares, warmes Innenfutter haben. Oft werden Jacken mit Innenjacken aus Fleece angeboten. Im Sommer kann die leichte Jacke als Regenschutz im Rucksack mitgenommen werden. Im Winter läßt sie uns in Verbindung mit einem Wollpullover die Natur der Schwäbischen Alb auch bei starken Minusgraden genießen.

Wander-Rucksack
Eine Größe zwischen 15 und 25 Liter ist für Tagetouren mehr als ausreichend. Der Rucksack sollte robust und wasserdicht sein und mehrere verschließbare Fächer und Taschen haben. Geschickt ist ein integrierter Regenüberzug.
Mein Tipp: Achten Sie darauf, dass zwischen Rücken und Rucksack mittels einem Trägergestell Luft ist. Das erspart Ihnen den ständig naß geschwitzten Rücken. Zur Sicherheit ist ein Rucksack in einer auffälligen Farbe gut geeignet.

Wandern mit Stöcken
Das Wandern mit Stöcken trainiert wesentlich mehr Muskeln, als das Gehen ohne Stöcke. Gleichzeit können Stöcke an Steilen Passagen Sicherheit geben. Für Leute mit Probleme der Hüft, Knie- oder Fußgelenken ist ein richtiger Einsatz eine große Entlastung, vor allem Berg abwärts.